Wirbeltherapie nach Dorn

Die Wirbelsäule ist nicht nur die zentrale Stütze des Körpers, sondern vor allem auch die Schutzhülle für das Rückenmark, das übergeordnete Steuerungssystem für alle Funktionen der Organe, des Gewebes, ja für jede Zelle unseres Körpers. Schmerzen, Funktionsstörungen und Gewebeveränderungen – nicht nur im Rücken, sondern auch in jeder anderen Körperregion – lassen sich häufig auf eine Irritation der vom Rückenmark her ausstrahlenden Nerven zurückführen, und zwar in Folge einer Verschiebung, Fehlstellung oder Blockierung einzelner oder mehrerer Wirbel.

 

Eine wichtige mechanisch-statische Bedingung für die gerade Wirbelsäule ist eine waagrechte Beckenlage, was zwei gleich lange Beine voraussetzt.
Ist dies nicht der Fall, so kann man von einer Subluxation oder Fehlstellung des Hüftgelenks (der Gelenkkopf des Oberschenkelknochens liegt nicht optimal in der Hüftgelenkspfanne) ausgehen. Eine Beinlängendifferenz kann jedoch auch von einer Skoliose, (Wirbelsäulenverkrümmung), von starken Verspannungen der Rückenmuskulatur oder von einer Beckenverwringung kommen.

Fehlstellungen der Wirbel werden mittels Daumen des Therapeuten erspürt. Durch Druck auf diesen verschobenen Wirbel sowie gleichzeitiger Bewegung durch den Patienten kann sich der Wirbel wieder einschieben und die Gelenkfunktion wird wieder verbessert.

Ich empfehle die Wirbeltherapie nach Dorn mit der Breuss-Massage zu kombinieren.